Über mich

Ich bin Sozial- und Sexualpädagogin und Künstlerin. Für mich gibt es ein Leben vor dem Tantra und ein Leben danach. Der Wendepunkt war die Ausbildung zur Sexualpädagogin, in deren Verlauf mir bewusst wurde, dass meine Verbindung zwischen Kopf und Körper unterbrochen war. Gleichzeitig wuchs die Sehnsucht nach mehr Leben im Leben und das starke Bedürfnis, mein Herz zu öffnen.

Ein tantrisches Jahres­training eröffnete mir einen neuen Blick auf meinen Körper und meine Sexualität. Beides war schambehaftet, doch ich entdeckte die Lebendigkeit in mir und fand zu einer neuen Freiheit, mit meiner Sexualität und dem Leben umzugehen. Der Entschluss, mich nach der Tantramassage-Ausbildung selbstständig zu machen, führte mich zu einer intensiven Auseinandersetzung mit meinen eigenen Wunden.

Es lehrte mich, den Blick nach innen zu richten, meine Wahrnehmung zu verfeinern und mich den natürlichen Zyklen des Lebendigen anzuvertrauen, wie z.B. dem Einatmen und Ausatmen, dem Ausdehnen und Zusammenziehen. Das eröffnete mir einen neuen Zugang zu den im Verborgenen wirkenden Qualitäten des Verbundenseins – des Ankommens als ganzer Mensch mit allen Gefühlen, Hemmungen und Bedürfnissen. Auf der Basis dieses Vertrauens öffnete sich der Zugang zum Herz, während der Kopf sich mehr und mehr entspannen konnte.

Innere Erkenntnisse weckten meine Neugier. Ich begann, mich auf verschiedene Bereiche der Körperarbeit und der Bewusstseinsentwicklung zu fokussieren, wie z.B. somatische Körperarbeit, Somatic Experiencing und weitere Trauma-Weiterbildungen, die Bewusstsein in mein Leben brachten. Ich spürte mich mehr und tauchte aus Illusionen, Nebel und Verwirrungen in der Wirklichkeit auf. Heute vertraue ich meinen Gefühlen, meiner Wahrnehmung und meiner Verbindung zu Körper, Herz, Seele und Geist.

Ich erkannte: Würden wir aus dieser inneren Kraft heraus lieben, wären wir verbunden im Lebendigen. Unsere Sexualität wäre allgegenwärtig. Das Leben ist im Kern erotisch, wenn wir im Moment sind, bewusst und gegenwärtig im Hier und Jetzt. Sie würde uns nähren, verbinden, beglücken und nicht aushungern.

Meine Begleitungen haben sich verändert. Früher machte ich Körperarbeit. Heute begleite ich Menschen zu einem verkörperten Bewusstsein mit sich selbst und ihrer Sexualität – hin zu wahrhaftigem Verbundensein im Hier und Jetzt. Unspektakulär. Spektakulär.

In Bern und anderen Orten biete ich nun schon seit vielen Jahren Tantramassagen und vielfältige Kurse an.